Ich habe dem Tag wirklich entgegengefiebert, zumal man ja auch immer dieses auf und ab vom Zyklus und der Größe der Follikel hatte.
Aber endlich war es so weit.
Mein Mann und ich hatten den Termin zur Spermaabgabe um 9 Uhr.
Dann war es soweit, mein Mann musste seine "Arbeit" tun.
Ich muss dazu sagen das ich den Hut vor meinem Mann ziehe.
So blöd es klingt, aber ich könnte nicht auf knopfdruck.
Ich bin diesbezüglich auch wirklich stolz auf ihn.
Als er fertig war mussten wir noch 1 Stunde warten.
Da die Insemination genau an meinem Geburtstag gemacht wurde gingen wir einen Kaffe in dem Bäcker vor der Klinik trinken und haben einen lecker Kuchen dazu gegessen.
Schließlich war da nicht nur mein Geburtstag, sondern auch unsere 1. Insemination.
Unsere erste Hoffnung es könnte nun etwas passieren.
Unser Traum der an diesem Tag wahr werden könnte.
Als wir unseren Kaffee getrunken und den Kuchen gegessen hatten sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen.
Ich war ziemlich erleichtert aber auf der anderen Seite hatte ich auch meine Bedenken.
Eigentlich macht mir mein Mann mein Kind, aber die Ärztin hilft mir ja auch.
Und wenn es nun wirklich so sein sollte das ich schwanger werde, wäre dann mein Kind aus unserer Liebe entstanden oder nicht.
So viele Fragen schwirrten mir im Kopf rum.
Auch mein Mann machte sich seine Gedanken, still und leise.
Da die Stunde bald vorbei war gingen wir wieder Richtung Klinik.
Wir wurden noch ins Wartezimmer gesetzt da wir dann doch noch 15 Minuten Zeit hatten bis wir zur Insemination gerufen wurden.
10 Minuten später durften wir in das Behandlungszimmer gehen.
Dort warteten wir auf unsere Ärztin.
Wir sahen auf ihrem Behandlungstisch auf dem einige Instrumente lagen auch eine Kanüle, die mit meinem Mann seinem Namen gekennzeichnet war.
Da lag sie also, unsere Hoffnung.
Während ich in meinen Tagträumen verwickelt war kam unsere Ärztin lächelnd auf uns zu und erklärte uns erst einmal wie das Spermiogramm ausgefallen ist.
So richtig genau kann ich mich auch nicht mehr daran erinnern, da ich viel zu beschäftigt mit der Hoffnung und allem war.
Auf jeden Fall meinte sie, dass das Spermiogramm im Durchschnitt wäre, nicht perfekt aber auch nicht superschlecht.
Sie erklärte mir dann nochmal wie sie die "Befruchtung" durchführen würde.
Ich habe mich ausgezogen und auf den Stuhl gesetzt, daraufhin machte sie nochmal einen Ultraschall um zu schauen ob bei den Follikel nun noch immer alles in Ordnung ist.
Dann wurde das aufbereitete Sperma mittels der Kanüle in meine Gebärmutter gespritzt.
Meine Ärztin sagte nun noch das ich 15 Minuten liegen bleiben soll.
Dies dient dazu dass das Sperma nicht gleich wieder raus läuft.
Sie verschrieb mir dann noch Weichkapseln (Famenita), welche ich am 2 Tag nach der Insemination für 12 Tage abends vaginal nehmen sollte.
Sie sagte das unterstützt das Einnisten des befruchteten Ei´s.
Die Ärztin meinte auch wenn ich nach 14 Tagen positiv teste soll ich diese Weichkapseln weiternehmen, falls nicht soll ich sie absetzen und ich würde meine Menstruation bekommen.
Ich sollte nach den 15 Minuten mir noch das Mittel (Brevactid) zum auslösen des Eisprungs spritzen lassen. Ich wurde dann noch mit meinem mitgebrachten Handtuch zugedeckt und dann ging die Ärztin aus dem Zimmer.
Da lag ich...
Mein Mann und ich mussten zuerst einmal lächeln, keine Ahnung warum.
Dann waren wir beide still und jeder hatte so seine Gedanken.
Ich habe die Schwimmer innerlich nur angefeuert stark und schnell zu sein.
Da ich ja 2 Follikel hatte, hätten sich auch 2 einnisten können.
1 Embryo hätte mir vorerst gereicht.
Ich wollte nur das 1 Spermium so schnell ist, das sich unser Wunsch schnell erfüllt.
Nach den 15 Minuten kam eine Arzthelferin und ließ den Stuhl nach unten.
Ich zog mich an und nahm im Wartezimmer erneut platz bis ich wieder aufgerufen wurde.
Dann musste ich in das "Spritzen-Zimmer" und bekam das Brevactid gespritzt.
Danach durften wir auch schon gehen.
Zuhause angekommen beschloss ich meine letzte Zigarette zu rauchen um meinem Kind ein gutes "Nest" zu bieten. (Siehe vorheriger Post)
Nun mussten wir ganze 14 Tage warten bis ich endlich testen konnte
Dienstag, 9. August 2016
Rauchen während dem Kinderwunsch
Ich muss sagen ich war Raucherin.
Ich habe Gute 20 Zigaretten am Tag geraucht.
Mein Wunsch auf ein eigenes Kind und das Verlangen zu Rauchen passte in meinen Augen nicht wirklich zusammen.
Ich habe mir das Buchen "Endlich Nichtraucher - von Allen Carr" als E-Book geholt und gelesen.
Ich wusste das allein von meinem Kopf her ich das wohl bestimmt auch schaffen würde aber ob ich rauchfrei bleiben würde ich die andere Geschichte.
In irgendeinem Kapitel in diesem Buch kommt der Teil, in dem man seine letzte Zigarette mit "Genuss" raucht und sie mit guter Hinsicht ausmacht.
Glücklicherweise kam genau diese Stelle, als ich im Wartezimmer der Kinderwunschklinik saß und auf meine Insemination gewartet habe.
Da ich schlecht im Wartezimmer oder auf dem Weg nach Hause genüsslich Rauchen konnte, entschied ich mich zu Hause das letzte mal eine Zigarette zu rauchen.
Als wir nach Hause kamen, ging ich auf meinem Balkon und laß das Buch während ich mit vollem Bewusstsein diese letzte Zigarette geraucht habe.
Mir hat das Rauchen (so blöd es auch klingen mag) Spaß gemacht und ich wusste nicht das ich es so leicht schaffen würde nicht mehr zu rauchen.
Aber ich möchte meinem Kind, das ich hoffentlich bald in mir tragen werde, eine gesunde Umgebung bieten.
Natürlich hinterlassen 10 Jahre in denen man geraucht hat heftige Spuren.
Nicht nur die Haut und die Organe haben gelitten, sondern auch meine Freizeit.
Ständig dieser Zwang zu rauchen, immer zu schauen wo es einen Raucherplatz gibt.
Vorallem ist es peinlich die einzigste Person zu sein, die in einer großen Gruppe raucht.
Ich bin wirklich sehr stolz auf mich nun seit Anfang April keine Zigarette mehr geraucht zu haben.
Auch das Verlangen war überhaupt nicht da.
Ich denke das kommt aber auch durch meinen Herzenswunsch nach einem Kind.
Ich bin nun ganze 4 Monate rauchfrei :-)
Ich habe Gute 20 Zigaretten am Tag geraucht.
Mein Wunsch auf ein eigenes Kind und das Verlangen zu Rauchen passte in meinen Augen nicht wirklich zusammen.
Ich habe mir das Buchen "Endlich Nichtraucher - von Allen Carr" als E-Book geholt und gelesen.
Ich wusste das allein von meinem Kopf her ich das wohl bestimmt auch schaffen würde aber ob ich rauchfrei bleiben würde ich die andere Geschichte.
In irgendeinem Kapitel in diesem Buch kommt der Teil, in dem man seine letzte Zigarette mit "Genuss" raucht und sie mit guter Hinsicht ausmacht.
Glücklicherweise kam genau diese Stelle, als ich im Wartezimmer der Kinderwunschklinik saß und auf meine Insemination gewartet habe.
Da ich schlecht im Wartezimmer oder auf dem Weg nach Hause genüsslich Rauchen konnte, entschied ich mich zu Hause das letzte mal eine Zigarette zu rauchen.
Als wir nach Hause kamen, ging ich auf meinem Balkon und laß das Buch während ich mit vollem Bewusstsein diese letzte Zigarette geraucht habe.
Mir hat das Rauchen (so blöd es auch klingen mag) Spaß gemacht und ich wusste nicht das ich es so leicht schaffen würde nicht mehr zu rauchen.
Aber ich möchte meinem Kind, das ich hoffentlich bald in mir tragen werde, eine gesunde Umgebung bieten.
Natürlich hinterlassen 10 Jahre in denen man geraucht hat heftige Spuren.
Nicht nur die Haut und die Organe haben gelitten, sondern auch meine Freizeit.
Ständig dieser Zwang zu rauchen, immer zu schauen wo es einen Raucherplatz gibt.
Vorallem ist es peinlich die einzigste Person zu sein, die in einer großen Gruppe raucht.
Ich bin wirklich sehr stolz auf mich nun seit Anfang April keine Zigarette mehr geraucht zu haben.
Auch das Verlangen war überhaupt nicht da.
Ich denke das kommt aber auch durch meinen Herzenswunsch nach einem Kind.
Ich bin nun ganze 4 Monate rauchfrei :-)
Montag, 8. August 2016
Warten
Als mein Mann und ich geheiratet haben,hatten wir 2 verschiedene Krankenkassen.
Um die Kosten für die Behandlungen gering zu halten, haben wir uns eine Krankenkasse ausgesucht, die 100% der Kinderwunschbehandlungskosten übernimmt.
Wir gaben im Dezember 2015 den Behandlungsplan für die Insemination im Spontanzyklus ab und haben 8 Zyklen genehmigt bekommen.
Also konnten wir eigentlich loslegen.
Als ich meine Periode bekam rief ich in der Klinik an um einen Termin für den 10 Zyklustag (ZT) auszumachen.
Wir schauten wie groß meine Follikel sind.
Sie waren noch zu klein.
Daher mussten wir einen zweiten Termin ausmachen.
Auch beim zweiten Termin war die Größe der Follikel nicht besser.
Meine Ärztin schrieb mir Clomifen auf und riet mir, diesen Zyklus auszusetzen.
Also machten wir das was sie sagte und setzten aus.
Bis April 2016 wollte mein Zyklus oder meine Follikel nicht wirklich.
Entweder waren die Follikel zu klein oder meine Menstruation kam nicht so wie sie kommen sollte.
Aber im April war es dann endlich soweit.
Wir konnten mit unserer ersten Insemination starten.
Um die Kosten für die Behandlungen gering zu halten, haben wir uns eine Krankenkasse ausgesucht, die 100% der Kinderwunschbehandlungskosten übernimmt.
Wir gaben im Dezember 2015 den Behandlungsplan für die Insemination im Spontanzyklus ab und haben 8 Zyklen genehmigt bekommen.
Also konnten wir eigentlich loslegen.
Als ich meine Periode bekam rief ich in der Klinik an um einen Termin für den 10 Zyklustag (ZT) auszumachen.
Wir schauten wie groß meine Follikel sind.
Sie waren noch zu klein.
Daher mussten wir einen zweiten Termin ausmachen.
Auch beim zweiten Termin war die Größe der Follikel nicht besser.
Meine Ärztin schrieb mir Clomifen auf und riet mir, diesen Zyklus auszusetzen.
Also machten wir das was sie sagte und setzten aus.
Bis April 2016 wollte mein Zyklus oder meine Follikel nicht wirklich.
Entweder waren die Follikel zu klein oder meine Menstruation kam nicht so wie sie kommen sollte.
Aber im April war es dann endlich soweit.
Wir konnten mit unserer ersten Insemination starten.
Neustart nach der Hochzeit Teil 2
Wir kamen in die Kinderwunschpraxis Heidelberg und wurden erneut ganz herzlich empfangen.
Auch unsere Ärztin gratulierte uns zuerst zu unserer Hochzeit und dann quatschten wir erst einmal über alles mögliche.
Ich erzählzte ihr wie es bei dem anderen Arzt war und was er sagte.
Daraufhin machte sie ein leicht negatives Gesicht und sagte mir das der Arzt wohl recht hätte.
Ich fragte sie ob er das denn ohne Untersuchung von mir denn einfach so sagen kann.
Meine Ärzte sagte das er das anhand der Spermiogramms gesehen hat.
Mein Mann hat Oligozoospermien.
Das heißt hierbei sind zu wenig, zu gering bewegliche und vermehrt fehlgeformte Spermien zu sehen.
Das war wieder ein Schlag ins Gesicht obwohl wir es bereits schon einmal gehört hatten.
Natürlich habe ich schon gegoogelt wie so eine Insemination (IUI) abläuft, dennoch erklärte es mir die Ärztin sehr schön.
Uns zwar gibt es zwei Arten einer Insemination
Das heißt, wir haben einen ganz normalen Zyklus ohne irgendwelchen Schnick Schnack.
Es wird lediglich immer mittels Ultraschall (US) kontrolliert, wie groß die Follikel bereits sind.
(Follikel springen erst ab einer Größe von ca. 20mm)
Wenn die Follikel groß genug und kurz vor dem Sprung sind, werde ich gespritzt (mit Brevactid) um zu 100% einen Eisprung auszulösen
Am nächsten Tag oder am selben Tag, muss mein Mann Sperma abgeben.
Dies kann er entweder zu Hause gewinnen, oder in der Klinik abgeben.
Wir haben uns für die Klinik entschieden, da wir ohnehin mindestens eine Stunde Fahrt auf uns nehmen mussten.
Das Sperma wird dann aufbereitet, sodass nur noch die schnellen und guten Spermien vorhanden sind.
Diese werden dann in einen kleinen Kathether gefüllt und in die Gebätmutter gespritzt.
Dasselbe ist auch bei der Insemination mit Stimmulation, da werden nur Hormone gespritzt, das die Follikel wachsen (bei manchen Frauen geht das nicht einfach so)
Wir bekamen einen Behandlungsplan für die Krankenkasse, auf welchem einige Kosten für die Behandlung aufgelistet waren.
Dieses mussten wir bei unserer Krankenkasse abgeben und genehmigen lassen.
Auch unsere Ärztin gratulierte uns zuerst zu unserer Hochzeit und dann quatschten wir erst einmal über alles mögliche.
Ich erzählzte ihr wie es bei dem anderen Arzt war und was er sagte.
Daraufhin machte sie ein leicht negatives Gesicht und sagte mir das der Arzt wohl recht hätte.
Ich fragte sie ob er das denn ohne Untersuchung von mir denn einfach so sagen kann.
Meine Ärzte sagte das er das anhand der Spermiogramms gesehen hat.
Mein Mann hat Oligozoospermien.
Das heißt hierbei sind zu wenig, zu gering bewegliche und vermehrt fehlgeformte Spermien zu sehen.
Das war wieder ein Schlag ins Gesicht obwohl wir es bereits schon einmal gehört hatten.
Natürlich habe ich schon gegoogelt wie so eine Insemination (IUI) abläuft, dennoch erklärte es mir die Ärztin sehr schön.
Uns zwar gibt es zwei Arten einer Insemination
- Insemination im Spontanzyklus
- Insemination mit Stimmulation
Das heißt, wir haben einen ganz normalen Zyklus ohne irgendwelchen Schnick Schnack.
Es wird lediglich immer mittels Ultraschall (US) kontrolliert, wie groß die Follikel bereits sind.
(Follikel springen erst ab einer Größe von ca. 20mm)
Wenn die Follikel groß genug und kurz vor dem Sprung sind, werde ich gespritzt (mit Brevactid) um zu 100% einen Eisprung auszulösen
Am nächsten Tag oder am selben Tag, muss mein Mann Sperma abgeben.
Dies kann er entweder zu Hause gewinnen, oder in der Klinik abgeben.
Wir haben uns für die Klinik entschieden, da wir ohnehin mindestens eine Stunde Fahrt auf uns nehmen mussten.
Das Sperma wird dann aufbereitet, sodass nur noch die schnellen und guten Spermien vorhanden sind.
Diese werden dann in einen kleinen Kathether gefüllt und in die Gebätmutter gespritzt.
Dasselbe ist auch bei der Insemination mit Stimmulation, da werden nur Hormone gespritzt, das die Follikel wachsen (bei manchen Frauen geht das nicht einfach so)
Wir bekamen einen Behandlungsplan für die Krankenkasse, auf welchem einige Kosten für die Behandlung aufgelistet waren.
Dieses mussten wir bei unserer Krankenkasse abgeben und genehmigen lassen.
Neustart nach der Hochzeit Teil 1
Nach der Hochzeit sind wir erstmal in unsere Flitterwochen gegangen und haben es uns dort sehr gut gehen lassen :-)
Als wir wieder zurück in Deutschland waren habe ich mal gegoogelt ob nicht eine Kinderwunschklinik in unserer Nähe wäre.
Da habe ich gesehen das 30 km von uns eine Kiwu Praxis ist und habe dort mal einen Termin ausgemacht,
Natürlich habe ich mich in Heidelberg sehr wohl gefühlt, aber ich dachte mir das es sehr stressig sei da immer mindestens 1 Stunde hin zu fahren.
Als wir dann endlich den Termin hatten sind mein Mann und ich hin gefahren.
Wir haben nichtmal 25 Minuten gebraucht, was schonmal sehr stressfrei ist.
Wir kamen an und wurden auch nett empfangen. Man hat uns einen kleinen Fragebogen gegeben, den wir ausfüllen mussten.
Gesagt, getan mussten wir trotzdem mehr als 1 Stunde warten bis wir aufgerufen wurden.
Das war ein Minus Punkt für mich.
Wir kamen dann ins das Zimmer zu dem Arzt indem wir auch nochmal 20 Minuten warten mussten.
Naja es kann ja immer sein, das etwas wichtiges dazwischen kommt.
Ich würde von daher nichts sagen.
Er kam ins Zimmer stellte sich vor und gab uns keine Hand (kann ja auch aus hygienischen Gründen sein), dann gab ich ihm die Unterlagen von mir (Krebsvorsorge, Blutwerte etc.) und mein Mann gab ihm das Spermiogramm und ohne mich zu untersuchen oder irgendetwas anderes vorher zu sagen, sagte er "Sie müssen eine Insemination machen"
...und dann war Stille....
Ich fragte daraufhin warum und was das sei und er antwortete
"Das ist eine künstliche Befruchtung, die Spermien sind zu langsam.
Wir nehmen Ihnen Beiden nochmal Blut ab und dann muss ihr man nochmal einen neuen Termin für ein Spermiogramm machen"
Dann verabschiedete er sich und ging aus dem Zimmer....
...Da stand ich, mit einer Hand voll Antworten und keinem Durchblick.
Mein Mann und ich schauten uns nur an und fanden keine Worte....
Wir gaben Beide Blut ab und was auch immer zu kontrollieren und gingen dann aus der Praxis.
Auf der Fahrt nach Hause konnten wir Beide fast kein Wort sagen.
Ich war so geschockt über diese Diagnose und dachte mir auch, dass das nicht sein kann,
Der Arzt kann doch nicht einfach etwas feststellen ohne das er mich nur einmal untersucht hat.
Natürlich habe ich dann gleich erst einmal gegoogelt was eine Insemination überhaupt ist.
Man rechnet ja nichgt gleich mit dem schlimmsten bzw. dem schwierigsten Teil überhaupt.
Ein paar Tage und Gespräche später haben mein Mann und ich beschlossen das wir nochmal einen Termin in Heidelberg ausmachen, da ich mich dort einfach pudelwohl gefühlt habe.
Bei dem anderen Arzt war dies leider nicht der Fall.
Ich habe in Heidelberg angerufen und ihnen meinen neuen Namen gegeben und dann hatten sie auch gleich schon unsere Akte gefunden.
Der Termin, den wir bekamen, war knapp 1 Monat später...
Als wir wieder zurück in Deutschland waren habe ich mal gegoogelt ob nicht eine Kinderwunschklinik in unserer Nähe wäre.
Da habe ich gesehen das 30 km von uns eine Kiwu Praxis ist und habe dort mal einen Termin ausgemacht,
Natürlich habe ich mich in Heidelberg sehr wohl gefühlt, aber ich dachte mir das es sehr stressig sei da immer mindestens 1 Stunde hin zu fahren.
Als wir dann endlich den Termin hatten sind mein Mann und ich hin gefahren.
Wir haben nichtmal 25 Minuten gebraucht, was schonmal sehr stressfrei ist.
Wir kamen an und wurden auch nett empfangen. Man hat uns einen kleinen Fragebogen gegeben, den wir ausfüllen mussten.
Gesagt, getan mussten wir trotzdem mehr als 1 Stunde warten bis wir aufgerufen wurden.
Das war ein Minus Punkt für mich.
Wir kamen dann ins das Zimmer zu dem Arzt indem wir auch nochmal 20 Minuten warten mussten.
Naja es kann ja immer sein, das etwas wichtiges dazwischen kommt.
Ich würde von daher nichts sagen.
Er kam ins Zimmer stellte sich vor und gab uns keine Hand (kann ja auch aus hygienischen Gründen sein), dann gab ich ihm die Unterlagen von mir (Krebsvorsorge, Blutwerte etc.) und mein Mann gab ihm das Spermiogramm und ohne mich zu untersuchen oder irgendetwas anderes vorher zu sagen, sagte er "Sie müssen eine Insemination machen"
...und dann war Stille....
Ich fragte daraufhin warum und was das sei und er antwortete
"Das ist eine künstliche Befruchtung, die Spermien sind zu langsam.
Wir nehmen Ihnen Beiden nochmal Blut ab und dann muss ihr man nochmal einen neuen Termin für ein Spermiogramm machen"
Dann verabschiedete er sich und ging aus dem Zimmer....
...Da stand ich, mit einer Hand voll Antworten und keinem Durchblick.
Mein Mann und ich schauten uns nur an und fanden keine Worte....
Wir gaben Beide Blut ab und was auch immer zu kontrollieren und gingen dann aus der Praxis.
Auf der Fahrt nach Hause konnten wir Beide fast kein Wort sagen.
Ich war so geschockt über diese Diagnose und dachte mir auch, dass das nicht sein kann,
Der Arzt kann doch nicht einfach etwas feststellen ohne das er mich nur einmal untersucht hat.
Natürlich habe ich dann gleich erst einmal gegoogelt was eine Insemination überhaupt ist.
Man rechnet ja nichgt gleich mit dem schlimmsten bzw. dem schwierigsten Teil überhaupt.
Ein paar Tage und Gespräche später haben mein Mann und ich beschlossen das wir nochmal einen Termin in Heidelberg ausmachen, da ich mich dort einfach pudelwohl gefühlt habe.
Bei dem anderen Arzt war dies leider nicht der Fall.
Ich habe in Heidelberg angerufen und ihnen meinen neuen Namen gegeben und dann hatten sie auch gleich schon unsere Akte gefunden.
Der Termin, den wir bekamen, war knapp 1 Monat später...
Die Pause
Einer der schönsten Monate die ich je hatte (auch wenn der Test negativ war) war der Dezember 2014
Mein Mann hat mir überraschender Weise den wunderschönsten Hochzeitsantrag der Welt gemacht <3
Er wollte nun nicht nur ein Kind, sondern auch für immer die gemeinsame Zeit mit mir.
Ab da stand aber für mich fest, unser Kinderwunsch muss nun pausieren.
Ich wollte mich auf meine Traumhochzeit konzentrieren und ich wollte nie (es sei denn es wäre so geschehen) mit einem Babybauch heiraten.
So haben wir 6 Monate lang alles geplant und gemacht und im Mai 2015, genau an dem Tag an dem wir unser 3 jähriges hatten haben wir uns gegenseitig das Ja Wort für immer gegeben.
Ich hoffe das wird nicht der einzigste schönste Tag in unserem Leben gewesen sein :-)
Natürlich hat so eine Hochzeit aber auch Gesprächsthemen für andere Leute...
Wie oft musste ich Sätze hören wie
"Bist du schwanger weil ihr heiratet?"
"Oh da ist wohl etwas in Anmarsch"
"Mal sehen wie du mit Babybauch im Kleid aussehen wirst"
Am Anfang haben mir diese Sätze nichts ausgemacht, da wir sowieso beschlossen haben, erst nach der Hochzeit wieder in die Kinderwunschklinik zu gehen...
Somit hatten wir unsere Traumhochzeit mit der besten Familie und den besten Freunden.
Es war solch ein emotionaler Tag voller Liebe.
Ich würde meinen Mann immer wieder heiraten wollen :-) <3
Mein Mann hat mir überraschender Weise den wunderschönsten Hochzeitsantrag der Welt gemacht <3
Er wollte nun nicht nur ein Kind, sondern auch für immer die gemeinsame Zeit mit mir.
Ab da stand aber für mich fest, unser Kinderwunsch muss nun pausieren.
Ich wollte mich auf meine Traumhochzeit konzentrieren und ich wollte nie (es sei denn es wäre so geschehen) mit einem Babybauch heiraten.
So haben wir 6 Monate lang alles geplant und gemacht und im Mai 2015, genau an dem Tag an dem wir unser 3 jähriges hatten haben wir uns gegenseitig das Ja Wort für immer gegeben.
Ich hoffe das wird nicht der einzigste schönste Tag in unserem Leben gewesen sein :-)
Natürlich hat so eine Hochzeit aber auch Gesprächsthemen für andere Leute...
Wie oft musste ich Sätze hören wie
"Bist du schwanger weil ihr heiratet?"
"Oh da ist wohl etwas in Anmarsch"
"Mal sehen wie du mit Babybauch im Kleid aussehen wirst"
Am Anfang haben mir diese Sätze nichts ausgemacht, da wir sowieso beschlossen haben, erst nach der Hochzeit wieder in die Kinderwunschklinik zu gehen...
Somit hatten wir unsere Traumhochzeit mit der besten Familie und den besten Freunden.
Es war solch ein emotionaler Tag voller Liebe.
Ich würde meinen Mann immer wieder heiraten wollen :-) <3
November 2014
Ich habe am 1. Tag meiner Periode einen Termin in der Kinderwunschklinik ausgemacht und am Zyklustag 10 sollte ich zum Ultraschall und zum Follikel-TV kommen.
Wir haben extra Abends einen Termin gemacht, sodass mein Mann mitgehen kann, schließlich haben wir beide den Wunsch und uns beide geht es etwas an.
Als der Tag endlich kam fuhren wir erneut in das 70 km entfernte Heidelberg.
Man muss in der Klinik wirklich nicht lange warten und wird zeitnah zum ausgemachten Termin aufgerufen.
Mein Ärztin untersuchte mich erneut und sah sich die Größe meiner Follikel an, danach nannte Sie und einen Zeitpunkt an dem wir Geschlechtsverkehr nach Plan (GVnP) haben sollten.
War für uns sehr komisch, da wir nie nach Plan geherzelt haben.
Aber nun gut, wenn es hilft :-)
> Ich muss dazu sagen dass das Spermiogramm meines Mannes zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig war<
Meine Ärztin sagte dann auch wann ich testen kann usw.
Wenn der Test negativ sei, sollte ich erneut am 1. Tag meiner Periode einen Termin ausmachen.
Wir haben an den 2 angegeben Tagen kräftig geherzelt :-)
Leider war der Test ca. 14 Tage später negativ...
...Also auf ein Neues...
Wir haben extra Abends einen Termin gemacht, sodass mein Mann mitgehen kann, schließlich haben wir beide den Wunsch und uns beide geht es etwas an.
Als der Tag endlich kam fuhren wir erneut in das 70 km entfernte Heidelberg.
Man muss in der Klinik wirklich nicht lange warten und wird zeitnah zum ausgemachten Termin aufgerufen.
Mein Ärztin untersuchte mich erneut und sah sich die Größe meiner Follikel an, danach nannte Sie und einen Zeitpunkt an dem wir Geschlechtsverkehr nach Plan (GVnP) haben sollten.
War für uns sehr komisch, da wir nie nach Plan geherzelt haben.
Aber nun gut, wenn es hilft :-)
> Ich muss dazu sagen dass das Spermiogramm meines Mannes zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig war<
Meine Ärztin sagte dann auch wann ich testen kann usw.
Wenn der Test negativ sei, sollte ich erneut am 1. Tag meiner Periode einen Termin ausmachen.
Wir haben an den 2 angegeben Tagen kräftig geherzelt :-)
Leider war der Test ca. 14 Tage später negativ...
...Also auf ein Neues...
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